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Video Beitrag - ZäPP erklärt

Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP)

Der Startschuss für die diesjährige Befragung im Rahmen des Zahnärzte-Praxis-Panels (ZäPP) steht kurz bevor. Anfang September erhalten mehr als 37.000 Zahnarztpraxen in ganz Deutschland per Post einen strukturierten Fragebogen, mit dem Auskünfte über die wirtschaftliche Situation und die Leistungsstruktur ihrer Praxis abgefragt werden. So entsteht – unter Wahrung von Anonymität und strengsten Vorgaben für Datenschutz und -sicherheit – eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Für die Kassenzahnärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) sind diese Angaben für erfolgreiche Verhandlungen mit den Krankenkassen auf Landes- und Bundesebene unverzichtbar. Das ZäPP trägt also unmittelbar dazu bei, adäquate Rahmenbedingungen für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte durchzusetzen. Mit der Erhebung beauftragt ist erneut das renommierte Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung. Angesprochen werden alle Praxen, die in den Jahren 2017 und 2018 durchgehend dieselbe Abrechnungsnummer hatten.

Gleich im ersten Befragungsjahr war ZäPP durch die motivierte Mitarbeit der Praxen ein großer Erfolg: Mit rund 4.700 eingegangenen Erhebungsbögen lag die bundesweite Rücklaufquote bei fast 13 Prozent. Diese – im Vergleich zu ähnlichen Erhebungen – überaus positive Resonanz erlaubt substanzielle Auswertungen zu den Rahmenbedingungen der vertragszahnärztlichen Versorgung in den Jahren 2016 und 2017. Allen Praxen, die sich bereits am ZäPP beteiligt haben, ein herzliches Dankeschön!

Jeder Teilnehmende zählt!

Das ZäPP ist in Form eines Panels organisiert. Das Grundkonzept basiert auf wiederholter, regelmäßiger Teilnahme der Praxen über mehrere Jahre hinweg. Der dauerhafte Erfolg der ZäPP-Erhebung hängt also maßgeblich davon ab, dass Sie auch in diesem und in den kommenden Jahren Auskunft über ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geben. Je höher der Rücklauf über mehrere Jahre hinweg ist, desto höher ist auch die Validität und Akzeptanz der Daten, die durch diese ambitionierte Untersuchung gewonnen werden. Daher bitten die KZV Rheinland-Pfalz und die KZBV Sie auch in diesem Jahr wieder um aktive Mitarbeit bei diesem wichtigen Langzeitprojekt. Es geht um die individuellen Rahmenbedingungen für Ihre Praxis und damit um die bestmögliche Versorgung Ihrer Patienten!

Datenschutz, Datensicherheit und Anonymisierung
Die Anonymität der Teilnehmenden wird durch eine Treuhandstelle zur Verarbeitung der Personendaten gewährleistet. Die Verarbeitung der Erhebungsdaten wird hiervon strikt getrennt. Sämtliche von Praxen eingereichte Daten werden zunächst pseudonymisiert und erst dann in einer eigens dafür eingerichteten Datenstelle - unter Beachtung höchster Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz - verarbeitet. Sämtliche Datenverarbeitungsprozesse sind so angelegt, dass sich die erhobenen Daten nachträglich nicht zu einer bestimmten Praxis zuordnen lassen.

Aufwandsentschädigung, Praxisbericht, Chefübersicht

Die Teilnahme am ZäPP ist freiwillig. Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird mit einer Aufwandspauschale honoriert. Als zusätzliches Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden kostenfreie Kontroll- und Planungsinstrumente für die eigene Praxis. Dazu gehört ein individueller Praxisbericht, der die Eckdaten der jeweiligen Praxis anhand verschiedener Kennzahlen zusammenfasst und einen direkten Vergleich mit Durchschnittswerten ermöglicht. Diejenigen Zahnärztinnen und Zahnärzte, die im Zuge der Erhebung 2018 bereits einen Praxisbericht erhalten haben, profitieren, indem sie bei erneuter Teilnahme aktualisierte Vergleichsdaten für die eigene Praxis erhalten.

Eine ebenfalls kostenlose Chefübersicht stellt die Entwicklung der Kostenstruktur der jeweilgen Praxis anhand von Grafiken und Erläuterungen dar und kann als szenario-orientierte Finanzplanung für die kommenden Jahre genutzt werden. Je länger eine Praxis an der Erhebung teilnimmt, umso besser kann die Chefübersicht als Planungsinstrument genutzt werden.

Mit dem ZäPP beauftragt: das Zi

Durchgeführt wird die ZäPP-Erhebung erneut vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der KZBV. Das Zi ist ein renommiertes wissenschaftliches Forschungsinstitut in Rechtsform einer Stiftung des bürgerlichen Rechts, das von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Kassenärztlichen Vereinigungen getragen wird. Mehr Informationen zum Zi finden Sie unter www.zi.de.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum ZäPP finden Sie in einem Fragen-Antworten-Katalog , in KZV aktuell 3/2018 oder unter www.zäpp.de. Für persönliche Rückfragen können Sie sich an Jochen Kromeier als Ansprechpartner bei der KZV Rheinland-Pfalz wenden. Auch die Treuhandstelle des Zi steht Zahnärzten unter der Rufnummer 030 4005-2446 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr zur Verfügung. Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an kontakt@remove-this.zi-treuhandstelle.de.

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