Richtlinienentwurf wird abgelehnt

Mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution hat sich die Vertreterversammlung der KZV Rheinland-Pfalz gegen den vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) vorgelegten Richtlinienentwurf  zu „einrichtungs- und sektorenübergreifenden Maßnahmen zur Qualitätssicherung“ ausgesprochen. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler wurde aufgefordert, das Projekt nicht nur zurückzustellen, sondern es nicht zu genehmigen.

Diese Richtlinie würde eine extreme Sammlung von Daten bedeuten, heißt es in der Begründung. Die Datensicherheit sei in keiner Weise gewährleistet.

Vor allem lehnte die Vertreterversammlung es ab, dass die Beurteilung der zahnärztlichen Behandlung sowie vorgesehene Sanktionen bei Nichterfüllung in dieser überbürokratischen Richtlinie durch teilweise fachfremde Gremien erfolgt.

Durch den zusätzlichen Verwaltungsaufwand würde in den Praxen dringend erforderliche Zeit für die Behandlung der Patienten verloren gehen.



Weitere Informationen & Links

Zurück

 











Krankenkassen im Servicetest
Prof. Raffelhüschen: Steuerungselemente fehlen
Zahnärzte helfen Flutopfern
Neuer Präsident am Robert-Koch-Institut
Kostenerstattung soll ab nächstem Jahr erleichtert werden
Bundestag hat Online-Anbindungspflicht für Vertragsärzte beschlossen
Kassen nicht dem Kartellrecht unterwerfen